Lernwerkstatt

"Man kann die Menschen nicht zum lernen zwingen, man kann sie nur dazu einladen." Das Zitat von Gerald Hüter, einem der führenden Neurobiologen und Forscher auf dem Gebiet des Gehirngerechten Lernens passt gut zur Idee der Lernwerkstatt. Das Schuljahr 2014/15 starteten wir mit dem Dokumentarfilm "alphabet" von Erwin Wagenhofer. Es war ein wichtiger Ansatz, um die Perspektiven auf den Bildungsprozess zu erweitern und ein Umdenken im Lehr- und Lernprozess zu ermöglichen.

An unserem Studientag hatten wir einen- wenn nicht den Wegbereiter der Lernwerkstatt zu Gast: Herr Prof. Dr. Harmut Wedekind. Er ist führend in der Verbreitung der Idee, Lernen zu begleiten und begleitet neben seinem Lehrauftrag an der Alice-Salomon-Hochschule wissenschaftlich die Arbeit des Helleum in Berlin-Hellersdorf.

Da drei unserer Kollegen selbst Studenten von Prof. Wedekind an der HU-Berlin waren und wir regelmäßig mit unseren Klassen das Helleum besuchen, waren die Kontakte schon längst geknüpft und wurden nun entsprechend unserer schulinternen Entwicklungsziele genutzt.

Der Tag hielt eine Vielzahl an wesentlichen Grundlagen bereit, aber vor allem viele praktische Anregungen. Die Referentinnen führten uns durch ein Lernarrangement zum Thema Brücken und zeigten uns so ganz praktisch, wie erfüllend selbstentdeckendes Lernen mit einer Lernbegleitung statt einer Anleitung sein kann.

Die Arbeitsgruppe Lernwerkstatt hat nun im Anschluss mit den Impulsen des Studientages ein Lernarrangement zum Thema Brücken für die Kinder entwickelt und allen Kolleg*innen das Vorhaben präsentiert. Die Arbeit in der Lernwerkstatt wird damit zunehmend in den Unterricht integriert.

Im Zuge der Implementierung der neuen Rahmenlehrpläne und der Überarbeitung unseres schulinternen Curriculums (SchiC) wird die Arbeit in der Lernwerkstatt ein verbindlicher Baustein unserer Lernwege sein.



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